back 1 2 forward  StartseiteEine Information des Zentrums für Handchirurgie der Hirslanden Klinik Aarau


Im späteren Verlauf wird die ausgerenkte Stellung
fixiert, die Beweglichkeit stark eingeschränkt, und das
Nachbargelenk muss durch Überstreckung diese
fixierte Fehlstellung kompensieren:

Behandlungsmöglichkeiten

Die zwei Schritte dieser Operation sind:

1. Entfernen desRöntgenbild
Vieleckbeines:nach der Operation:

Es schmerzt, wenn zerstörte Gelenkflächen sich ge-
geneinander bewegen. Demzufolge kann mit einer
Schienenruhigstellung der Schmerz gemildert wer-
den:

IMAGE Trapezektomie.jpg
IMAGE compensationsstellung.jpg IMAGE Flyerrhiz.doc15.jpg
IMAGE Rhizarthroseschiene.jpg

2. Sehnenein-
lagerung:

IMAGE opskizze.jpg

Medikamente und Einspritzungen in das Gelenk
(Cortison ) können - wie die Schiene - die Schmerzen
bekämpfen, vermögen aber nicht, die Arthrose zu
heilen.

Natürlich ist die operative Korrekturmöglichkeit in diesem Entwicklungsstadium erheblich schlechter als zu Beginn der Erkrankung.

Die Operation

Das zerstörte Gelenk kann wieder schmerzfrei wer-
den

Im Röntgenbild sieht man zu Beginn eine asymmetri-
sche Verschmälerung des Gelenkspaltes (I), der im
weiteren Verlauf ganz verschwindet (II). Schliesslich
verformt sich das ganze Gelenk (III).

Ablauf

1. mit einer Versteifung, welche aber die Geschick-
lichkeit der Hand deutlich beeinträchtigt.

Die Operation kann in Allgemein-narkose oder in
örtlicher Betäubung des Armes vorgenommen wer-
den.
Eine stationäre Nachbetreuung für ein bis zwei Tage
ist günstig, da Eingriffe an Gelenkenin den ersten 24
Stunden stark schmerzen können.
Für drei Wochen wird eine Schiene getragen. Der
Arm muss immer wieder hochgelagert werden, um
die nach der Operation einsetzende Schwellung
schnell zur Rückbildung zu bringen.
Nach 3 Wochen wird die Hand freigegeben und die
Physiotherapie beginnt. Damit wird die Hand und vor
allem der Daumen wieder beweglich und allmählich
voll einsetzber. Ein vorläufiges Endergebnis ist nach
6 Monaten zu erwarten.

I

II

III

IMAGE Rhizbeginn.jpg IMAGE Rhizroe.jpg IMAGE Rhizroemassiv.jpg

2. mit einem Ersatz durch ein künstliches Gelenk.
Dies ist vielfach versucht worden, die Ergebnisse
sind anfangs auch gut, enttäuschen aber im Lang-
zeitverlauf.

3. mit einem "biologischen" Gelenk-ersatz, das be-
deutet: Entfernung des einen Gelenkpartners (ein
würfelförmiger Knochen aus der Handwurzel - das
Vieleckbein) und Ersatz mit einem Sehnenpolster
(sog. biologischer Gelenkersatz), seit 40 Jahren be-
währt.

Verfasser: Prof. Dr. med. R. Stober


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www.dg-h.de/
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Letzte Änderung am 22.3.2008 um 17:57:16 Uhr